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Wir benötigen dringend weitere Bilder und Informationen zu u.a. General!!!!
 


Konteradmiral Walter Isendahl

Walter Isendahl wurde am 10.09.1872 in Braunschweig geboren und trat nach seiner schulischen Ausbildung am 10.04.1891 in die Kaiserliche Marine ein wo er bis zum 20.09.1891 die Grundausbildung und den weiterführenden Dienst auf der Kreuzerfregatte "STOSCH" absolvierte. Dem schloss sich die Marineschule und ab dem 01.04.1892 ein Lehrgang auf dem Artillerie-Schulschiff "MARS" an.
Danach versah er ab dem 01.05.1892 seinen Dienst zunächst auf dem Panzerschiff "BAYERN" und ab dem 10.04.1893 auf dem Panzerschiff "WÜRTTEMBERG". Am 25.09.1893 kommt er erneut an die Marineschule und wird daraufhin am 16.09.1894 Kompanieoffizier bei der II. Marine-Division.
Vom 20.02.1895 bis zum 11.04.1895 nimmt er nochmals an einem Lehrgang auf dem Artillerie-Schulschiff "MARS" teil um dann auf das Panzerschiff "BRANDENBURG" versetzt zu werden.
Von hier reist er am 29.03.1896 nach Nagasaki aus um dort am 12.05.1896 als Wachoffizier auf dem Kreuzer "ARCONA" seinen Dienst zu versehen.
Nach seiner Rückkehr aus Tsingtau, als Leutnant zur See,  am 19.06.1898 steht er zur Verfügung der II. Marine-Inspektion und wird dann ab dem 22.09.1998 Kompanieoffizier bei der II. Torpedo-Abteilung wo er bis zum 25.09.1900 zwischenzeitlich verschiedene Kommandanten- und Offizierspositionen ausfüllt. So wird er Kommandant auf dem Torpedoboot "S 55", "S 50", "S 52", "S 53", "S 71" und "S 73", Wachoffizier auf dem Kreuzer "GAZELLE" und 1. Offizier auf dem Torpedodivisionsboot "D 6", "D 2" und "D 9".
Vom 26.09.1900 bis zum 30.09.1902 wist er Kompanieoffizier bei der II. Werft-Division, wo er mehrere Lehrgänge absolviert und gleichzeitig vom 13.09 1902 bis zum 19.09.1902 den Posten des Kommandeurs des Depeschenbootes "S 78" erhält.
Am 01.10.1902 beginnt er den I. Kurs an der Marine-Akademie, wo er am 08.10.1902 zum Kapitänleutnant befördert wird. Mit Ende dieses Kurses steht er ab dem 01.07.1903 zur Verfügung der II. Marine-Inspektion und wird dann am 30.07.1903 zum Flaggleutnant bei der II. Torpedobootflottille ernannt und erhält zugleich das Kommando über das Torpedoboot "S 106".
Am 03.10.1903 schließt sich der II. Kurs an der Marineakademie an und am 01.07.1904 die Versetzung in den Befehlsbereich der Inspektion des Bildungswesens wo er zunächst z. V. steht.
Am 13.10.1904 beginnt er eine Ostasienreise an Bord des Kriegsschiffes "PRINZ EITEL FRIEDRICH" und wird dort am 12.12.1904 Admiralstabsoffizier beim Kreuzergeschwader. Mit der Heimreise aus Tsingtau auf dem Kriegsschiff "BORUSSIA" wird er am 01.10.1907  Kompaniechef bei der II. Torpedo-Division und Kommandant auf der VIII. Torpedobootsreserve-Habflottille, wo er am 09.06.1908 zum Korvettenkapitän befördert wird. Zugleich wird er Chef der 8. Torpedoboot-Halbflottille.
Am 01.10.1909 wird er Torpedodirektor bei der Kaiserlichen Werft Wilhelmshaven und am 01.10.1911 Kommandeur der I. Abteilung bei der I. Torpedo-Division, zugleich wird er am 04.01.1912 Chef der I. Torpedoboots-Halbflottille.
Am 23.09.1912 wird er 1. Offizier auf dem Linienschiff "WETTIN", wo er am 22.03.1913 zum Fregattenkapitän befördert wird. Es schließt sich am 29.09.1913 der Posten eines Dezernenten beim Admiralstab der Marine an und am 01.03.1914 die Versetzung in den Vorstand der Nachrichtenabteilung, des Admiralstabs der Marine und wird gleichzeitig zum "Finnland"-Unternehmen bereitgestellt.  Hier erhält er am 17.10.1915 die Beförderung zum Kapitän zur See.
Vom 28.04.1918 bis zum 14.09.1918 ist er Mitglied der Nautisch-Technischen Kommission und ab dem 02.05.1918 zugleich Hafenkommandant von Sewastopol.
Am 15.09.1918 wird er Kommandant auf dem erbeuteten russischen Linienschiff "WOLJA" und kehrt schließlich am 22.11.1918 in die Heimat zurück wo er zur Admiralität kommandiert wird.
Vom 06.01.1919 bis zum 14.05.1919 versieht er seinen Dienst beim Generalkommando Lüttwitz und wird am 15.02.1919 zeitgleich Leiter der Abteilung Dienstbetrieb der Ostseeflottillen im Reichsmarineamt, am 01.10.1919 Leiter der Wasserpolizeitruppe im Reichsministerium des Innern und hier am 01.02.1920 Leiter des Reichswasserschutzbundes, wo er am 01.04.1920 zum Konteradmiral befördert wird.
Am 30.04.1922 erfolgte seine Verabschiedung aus dem aktiven Dienst.
Am 26.07.1941 wird er jedoch reaktiviert und beim Hauptamt der Marinewaffenämter im OKM eingesetzt. Zugleich wird er Beauftragter für Sonderaufgaben in Südrussland beim OB der KM. Am 31.01.1943 wird er verabschiedet.
Gegen Ende des Krieges fällt er beim Kampf um Berlin, als offizielles Todesdatum wurde der 30.04.1945 angegeben.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

Danke Jens S.