
Konteradmiral Rudolf Junker


Rudolf Junker wurde am 12.02.1895 in
Darmstadt geboren und trat am 01.04.1913 der kaiserlichen Marine als
Seekadett bei.
Nach Absolvierung seiner Grundausbildung kommt er am 10.05.1913 zum Dienst auf
den Schweren Kreuzer "HERTHA" und erhält vom 01.04.1914 bis zum
01.08-.1914 eine Ausbildung an der Marineschule in Mürwik.
Nach einem tag auf dem Linienschiff "KAISER" wird er am 04.08.1914 zum
XIV. Seeverteidigungs-Bataillon versetzt, wo er ebenfalls nur für einen Tag
verweilt, um ab dem 06.08.1914 seinen Dienst auf dem Kleinen Kreuzer "FRAUENLOB"
zu versehen.
Ab dem 04.09.1915 war er Signaloffizier zunächst auf dem Leichten Kreuzer "ELBING",
wo er am 18.09.1915 zum Leutnant zur See befördert wurde, und ab dem
11.07.1916 auf dem Leichten Kreuzer "GRAUDENZ".
Am 02.06.1917 wird er als Wach-, Torpedo-, Artillerieoffizier und Kommandant
auf den Torpedobooten "V 43" und "S 49" ernannt.
Nachdem er am 21.06.1919 in Gefangenschaft geriet, aus der er am 31.01.1920
zurückkehrte steht er zunächst zur Verfügung der Admiralität und erhält am
11.05.1920 den Posten des Adjutanten beim Schiffsstammdetachement "Nordsee".
Danach steht er zwischen dem 05.07.1920 und dem 26.07.1920 zur Verfügung beim
Befehlshaber der Seestreitkräfte "Nordsee" um dann Kommandant bei der
8. Minensuchhalbflottille zu werden. Hier wird er am 14.05.1921 zum
Oberleutnant zur See befördert.
Am 29.09.1921 wird er als Kompanieoffizier und Adjutant zur
Schiffsstammdivision "Nordsee" versetzt, kam am 08.10.1923 als
Wachoffizier zunächst zur 4. Torpedoboothalbflottille und am 01.01.1924 auch
als Kommandant zur 3. Torpedoboothalbflottille. In dieser Dienststellung
erhält er am 01.05.1925 die Beförderung zum Kapitänleutnant.
Am 29.09. 1925 übernimmt er das Kommando über die 4. Torpedoboothalbflottille
und wird am 24.09.1926 Torpedo-Offizier auf dem Linienschiff "SCHLESWIG-HOLSTEIN".
Ein knappes Jahr später, am 20.09.1927, erhält er die Versetzung als Ausbilder
an die Torpedo- und Signalschule, wo er am 23.09.1929 Stabsoffizier wird.
Als Torpedo-Offizier kommt er am 21.03.1932 auf den Leichten Kreuzer "EMDEN",
wo er am 24.09.1932 den Posten des Navigationsoffiziers übernimmt. Bereits am
19.01.1933 wird er hier zum 1. Offizier ernannt.
Am 01.04.1933 wird er als Navigationsoffizier auf das Panzerschiff "DEUTSCHLAND"
versetzt, wo gleichzeitig zum Korvettenkapitän befördert wird.
Als Referent beim Marinewaffenamt am 24.09.1934 in OKM versetzt und am
01.01.1937 zum Fregattenkapitän befördert, wird er am 01.10.1937 Chef der
Amtsgruppe "Unterwasser-Waffen" beim Marinewaffenamt im OKM. Hier wird
er am 29.01.1938 zum Amtsleiter "Unterwasser-Waffen" und am 01.10.1938
zum Kapitän zur See ernannt.
Am 03.11.1938 wird er Chef des Stabes bei der Inspektion für das Torpedowesen,
wo er am 01.12.1942 die Beförderung zum Konteradmiral befördert wird. Zugleich
wird er zeitweise am 20.03.1939 und am 05.01.1939 Inspekteur und Chef der
Torpedoerprobungskommission.
Am 18.02.1943 wird er zum Kommandeur des Torpedoerprobungsinstitutes in
Eckernförde ernannt und erhält am 04.12.1944 den Posten des Inspekteurs für
das Torpedowesen. Zugleich ist er vom 01.06.1945 bis zum 21.09.1945 Amtsleiter
für Torpedowaffen im OKM. Her gerät er in Kriegsgefangenschaft, aus der er am
18.04.1947 entlassen wird.
Rudolf Junker starb am 21.06.1980 in Essen.
EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE
Danke Jens S.