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Vizeadmiral Ernst Junkermann

Ernst Junkermann wurde am 25.06.1881 in Olpe geboren und trat am 10.04.1899 als Seekadett der Kaiserlichen Marine bei, wo er nach seiner Grundausbildung am 19.05.1899 auf das Schulschiff "GNEISENAU" kam.
Nach verschiedenen Spezialkursen an der Marineschule wird er am 31.07.1901 auf das Küstenpanzerschiff "AEGIR" versetzt, bzw. am 01.07.1902 auf das Küstenpanzerschiff "HILDEBRAND", wo er am 27.09.1902 zum Leutnant zur See befördert wird.
Am 30.09.1903 beginnt er seinen Dienst bei der Nautischen Abteilung beim Reichsmarineamt, wo er am 01.04.1904 zum Oberleutnant zur See befördert wird.
Vom 06.04.1904 bis zum 30.09.1904 ist er Wachoffizier auf dem Vermessungsdampfer "NATIONAL" und tritt dann eine Reise nach Matupi (Südsee) an, wo er den Posten des Wachoffiziers auf dem Vermessungsschiff "MÖWE" ab dem 26.12.1904 besetzt.
Nach seiner Heimkehr als Transportführer auf der "PRINZEß ALICE" steht er vom 15.12.1905 bis zum 17.05.1906 zur Verfügung bei der I. Marine-Division, bis er dann als Wachoffizier auf das Linienschiff "LOTHRINGEN" versetzt wird.
Am 01.10.1906 wird er Kompanieoffizier beim II. Bataillon der 1. Torpedo-Division und hier am 13.10.1908 zum Kapitänleutnant befördert. Zugleich übernimmt er in dieser Zeit zunächst den Posten des Wachoffiziers auf den Torpedobooten "S 101" und "G 135" und dann als Kommandant auf den Torpedobooten "G 137" und "G 112". Wobei er ebenfalls zeitgleich Flaggleutnant bei der Manöverflottille bzw. bei der III. Torpedoboot-Flottille wurde.
Vom 15.10.19010 bis zum 30.09.1912 ist er Adjutant bei der Inspektion für das Torpedowesen und erhält zeitgleich einen Posten als Admiralstabsoffizier beim Verband für Schule- und Versuchsschiffe bzw. beim Ausbildungsgeschwader. Dem schließt sich bis zum 30.06.1913 ein Lehrgang an der Marineakademie an. Wonach er bis zum 30.09.1913 z.V. beim Befehlshaber der Hochseeflotte steht. Nach einem erneuten Lehrgang an der Akademie und z.V.-Stellung bei der Hochseeflotte, wird er am 02.08.1914 Admiralstabsoffizier beim II. Führer der Torpedostreitkräfte. Am 06.09.1914 übernimmt er diesen Posten beim I. Führer der Torpedostreitkräfte. und erhält dort am 24.04.1916 die Beförderung zum Korvettenkapitän.
Am 14.12.1917 übernimmt er den Posten des Navigationsoffiziers auf dem Linienschiff "KÖNIG", dessen Kommando er am 05.12.1918 übernimmt. Betraut mit diesem Posten gerät er in Kriegsgefangenschaft und steht nach seiner Freilassung z.V. beim Befehlshaber der Marinestation "Ostsee". Dort wird er am 15.09.1920 Chef des Stabes und wird nach erneuter z.V.-Stellung am 17.12.1920 Marineverbindungsoffizier beim Wehrbereichskommando II, wo er am 01.06.1922 zum Fregattenkapitän ernannt wird.
Nachdem er am 14.10.1922 Chef des Stabes der Inspektion für das Ausbildungswesen bei der Marine wurde, übernimmt er am 06.10.1924 das Kommando über die Schiffsstamm-Division "Ostsee" und wird zugleich Marinekommissar "Kaiser-Wilhelm-Kanal". Hier erhält er am 01.02.1925 die Beförderung zum Kapitän zur See.
Ab dem 03.05.1925 schließen sich verschiedene Kommandantenstationen auf den Kreuzern "BERLIN", "HAMBURG" und auf dem Linienschiff "HESSEN" an.
Am 10.09.1927 wechselt er als Chef des Marineverteidigungsamtes in die Marineleitung um dort am 05.10.1928 den Posten des Inspekteurs für das Torpedo- und Minenwesen zu übernehmen. Damit betraut erhält er am 01.03.1929 die Beförderung zum Konteradmiral. Zugleich steht er zeitweise dem Inspektorat für das Ausbildungswesen vor und übernimmt vom 10.10.1930 bis zum 23.10.1930 zeitgleich den Posten des Befehlshabers der Marinestation "Ostsee". Hier wird er am 31.03.1931 verabschiedet.
Am 01.01.1939 reaktiviert steht er zunächst z.V. bei OB der Kriegsmarine und wird am 26.05.1940 zum Stellvertretenden Reichskommissar beim Prisenhof in Hamburg ernannt.
Vom 01.03.1941 bis August 1941 ist er Reichskommissar am Prisenhof Berlin-Südost und dann Richter am Prisenhof Berlin, in dessen Eigenschaft er am 01.04.1942 zum Vizeadmiral befördert wird.
Am 31.08.1942 wird er endgültig vom Dienst verabschiedet.
Ernst Junkermann starb am 05.03.1944 in Goslar.

EHRE SEINEM ANDENKEN - GOTT GEBE IHM DIE LETZTE RUHE

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Quelle Jens S.