

Was seit langer
Zeit nur einem engen Bekanntenkreis des Autoren
vorlag, wird nun der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Diese
Dokumentation mit Fotos und Karten eines Schweizer Kriegsfreiwilligen der
Waffen-SS, ist vorwiegend biographisch und politisch.
Die
militärischen Erlebnisse des vormaligen Artillerieoffiziers der Schweizer
Armee und späteren Führers der europäischen Fronttruppe Waffen-SS, den
Einheiten der 1.SS-Infanterie-Brigade (mot.) und der 6.SS-Gebirgs-Division „Nord“,
nehmen einen verhältnismässig kleinen Raum ein.
Der Autor,
geboren und aufgewachsen in der Schweiz, verdeutlicht dem Leser eindrucksvoll
welche Beweggründe ihn für sein Abwehrkampf gegen den Bolschewismus leiteten.
Ehrlich
offenbart er seine damalige und heutige Meinung über die damals Mächtigen
dieses Krieges.
Ein in dieser
Form interessantes Buch zum Thema „Europäische Freiwillige“.
DIN A4 Format,
122 Seiten, 2 Karten, 6 Fotos
Euro 15.- (sfr. 22.-) + Porto & Verpackung
Bestellung unter:
MIHAG@freesurf.ch
Der Verfasser, Konrad Bergmann, stammt aus einer Schweizer
Soldatenfamilie. Schon als junger Mensch schloss er sich der
nationalsozialistischen Bewegung in der Schweiz (der ,Frontenbewegung')
an. Als Akademiker (schließlich doppelt promoviert, war er gleichzeitig
Offizier der Schweizer Miliz-Armee, in der er allerdings als Nationalsozialist
einige Schwierigkeiten hatte.
Nach Beginn des Russlandfeldzugs entschließt er sich aus antikommunistischer
Motivation heraus, der Waffen-SS beizutreten. Erst bei der 1. SS InfBrig
(mot), dann bei der 6. SS Div."Nord', gerät er 1944 in finnische
Gefangenschaft und wird an die Sowjetunion ausgeliefert. Aus dem berüchtigten
Lager Tambov wird er 1946 entlassen, wird in seiner Heimat vor Gericht
gestellt und verurteilt.
Bergmann bekennt sich nach wie vor zum Nationalsozialismus, den er allerdings
sehr eigenwillig interpretiert und der ihn z.B. nicht daran hindert, Hitler
entschieden zu verurteilen. Es sei hier angemerkt, dass dieser "subjektive
Nationalsozialismus" viel zu wenig beachtet wird, als der NS, wie er sich
seinen Anhängern darstellte und was sie von ihm erwarteten - das war nämlich
bei vielen keineswegs KZ und Rassenmord.
Das Buch ist eine lohnende Lektüre Ober die Schweiz und ihre Stellung zu
Deutschland (nicht nur zu "Hitler-Deutschland"), über die Waffen-SS
(bei der der Verf. die fehlende politische Schulung moniert!) und die
Gefangenschaft.
(Buchbesprechung von Götz
Eberbach in der Sdt.Zeitschrift "Kameraden")