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Hans Joachim von Zieten

 

Zieten der Husar, der "Held der unmittelbaren schnellen Tat", war wohl der legendärste unter den Generälen des Preußenkönigs Friedrich, kein anderer, weder Schwerin noch Winterfeldt, weder Fouque noch Finck oder Seydlitz, erreichten die Popularität des frommen, treuherzigen Zieten. Wie kein anderer fand er auch für den einfachen Mann stets den richtigen Ton - ohne dabei in eine gekünstelte Leutseligkeit zu verfallen, sein historisches Verdienst ist es, die leichte Reiterei - die Husarentruppe - zu einer einsatzfähigen, ja schlachtentscheidenden Waffengattung gemacht zu haben.
Dabei schien es fast wie ein Wunder, daß dieser Mann überhaupt preußischer Offizier werden konnte, so holprig war der Beginn seiner militärischen Karriere. Nur mit einiger Protektion gelang es nämlich, den schmächtigen Fünfzehnjährigen - Hans Joachim von Zieten wurde am 14. Mai 1699 auf dein väterlichen Gut Wustrau am Ruppiner See in der Mark Brandenburg geboren -  im April 1714 als "Freicorporal" im Schwendyschen Dragonerregiment unterzubringen, das in Ruppin garnisonierte.
Seine erste herbe Enttäuschung erlebte Zieten, als der Regimentskommandeur, dem er seine Aufwartung machen wollte, den blassen Volontär nicht einmal eines Blickes würdigte, so avancierte er auch erst vier Jahre später zum Fähnrich, als der strenge Schwendy das Kommando an den Obersten von Schwerin, den späteren Feldmarschall, abgegeben hatte. Dann aber stagnierte seine Karriere wieder, und als er sich mit einem "lmmediatsgesuch" an den König wandte, weil er noch immer nicht zum Sous-Lieutenant (Leutnant) befördert worden war wie viele seine Jahrgangskameraden, schrieb Friedrich Wilhelm nur lakonisch auf die Rückseite: "Der Fähnrich v. Zielen soll seine Dimission haben.", damit war er entlassen.
Erst zwei Jahre später erbarmte sich der König, dem sich Hans Joachim bei jeder Gelegenheit in "Halbuniforrn" genährt hatte und stellte ihn als Leutnant im Dragonerregiment v. Wuthenow mit Vorpatentierung um zwei Jahre (24. 7. 1724) ein, allerdings muss er auch als Premier-Lieutenant (Oberleutnant) viele Schwierigkeiten mit seinen Vorgesetzten gehabt haben, einen Rittmeister forderte er zum Duell - was zwar ehrenhaft, aber verboten war - und erhielt dafür eine einjährige Festungshaft, die er in Friedrichsburg (bei Königsberg) verbrachte. Nach der Haft fand das Duell trotzdem statt, Zieten zersprang dabei die Säbelklinge und voll Wut schleuderte er seinem Gegner das Säbelgefäß ins Gesicht, das bedeutete für den Rittmeister drei Monate Festung, für Zieten aber die Cassation, seine Karriere war beendet; diesmal, so, schien es, endgültig.
Einflussreiche Generäle, Freunde des hochangesehenen Vaters des unbeherrschten Leutnants, verwandten sich aber wieder für den jungen Hitzkopf und so stellte der König Zieten am 8. Oktober 1730 ein drittes Mal ein. Diesmal in die Leibhusarenkompanie, die erst zehn Jahre vorher entstanden war - allerdings nicht ohne ihn vorher durch den Oberstleutnant v. Beneckendorff vor versammelter Mannschaft abkanzeln zu lassen wie einen Schuljungen. Die Husaren waren damals keine angesehene Truppe, sie galten als minderwertige Reiter, keinesfalls vergleichbar mit den Kürassieren oder Dragonern und auch die "Leibhusarencompagnie" hatte in erster Linie Bewachungsaufgaben durchzuführen sowie für den Depeschen- und Postilliondienst am königlichen Hof zu sorgen.
Die Kompanie, aus der dann Zietens berühmtes Regiment Roter Husaren werden sollte, bestand aus 3 Offizieren, 6 Unteroffizieren, einem Trompeter, einem Fahnenschmied (Hufschmied) und 60 Husaren.
Im Sommer 1733 nahm Zieten an einer Expedition zur Beschaffung von Pferdematerial nach Südrussland teil, auch bei dieser Gelegenheit setzte es wieder eine Strafe, er erhielt sechs Wochen Arrest, weil er fünf Pferde "gedrückt", das heißt durch schlechtes Satteln verletzt hatte. Immerhin wurde er 1734 endlich Rittmeister, und als 1735 der Polnische Thronfolgestreit ausbrach, ging Zieten mit einem preußischen Auxiliarcorps (Hilfstruppe) an den Rhein, das die Österreicher gegen die Franzosen unterstützte. Die ausgedehnten Rekognoszierungsritte, welche die Preußen zusammen mit ihren österreichischen Kameraden unter Befehl des kühnen Generals Baranyai ausführten, waren das einzig Bemerkenswerte an diesem Feldzug.
Bereits als Major ging Zieten im Dezember 1740 in den Ersten Schlesischen Krieg. Der Waffengang wurde für ihn - wie für viele preußische Offiziere - eine wichtige militärische Schule, zwar wurden die Husaren in der Entscheidungsschlacht von Mollwitz (10. April 1741) gar nicht in der Schlachtlinie eingesetzt, sondern nur zur Verteidigung der Bagage verwendet - lediglich an der Verfolgung des geschlagenen Gegners durften sie teilnehmen , dennoch zog man aus dem Versagen der preußischen Kavallerie entsprechende Lehren, denn während die österreichischen Reiter, namentlich die Husaren und Panduren, in den lang andauernden Türkenkriegen reichliche Kriegserfahrung hatten sammeln können, war die preußische Kavallerie vom "Soldatenkönig" Friedrich Wilhelm I. und dem "Alten Dessauer" - beide waren eingefleischte Infanteristen - ganz nach dem Muster der starren Infanterie-Lineartaktik gedrillt worden. Dieser sogenannte Infanterismus der Preußen rächte sich nun bitter, das wurde unter König Friedrich schlagartig anders: Er erließ ein striktes Verbot für alle Husaren, sich - bei infamer Cassation der verantwortlichen Offiziere - attackieren zu lassen, anstatt selbst als erste anzugreifen,

"Auf zweihundert Schritt Abstand sollte mit ganzer Gewalt und Geschrei in den Feind hineingejagt werden", und "der Gebrauch der Feuerwaffe sollte erst gestattet sein, wenn der Feind mit der blanken Waffe über den Haufen geschmissen sei." (Reglement für die Husarentruppe vom 1.6. 1742),

Vom Husaren forderte man außerdem höchste Gewandtheit, Kühnheit, Schnelligkeit, Reaktionsfähigkeit, alle Kavallerieoffiziere, bis hinauf zum Brigadeführer, mussten sich bei der Attacke vor der Front befinden; vorn einfachen Mann erwartete man, daß er sich mit seinem Pferd so sicher bewegen konnte, daß er es im Galopp auf der Fläche eines Tellers wenden oder sogar in voller Karriere etwas von der Erde aufheben konnte.
Für Hans Joachim von Zieten war die erste Bewährungsprobe das Gefecht bei Rothschloss in Böhmen (17. Mai 1741 ), wo er seinen ehemaligen Lehrmeister, den österreichischen Baron Baranyai und dessen Husaren überfiel. Der Feind verlor fünfzig Mann, der Baron entkam nur knapp der Gefangennahme und Zieten erhielt den Pour le merite, vorher hatte er allerdings eine ernste Auseinandersetzung mit seinem Regimentskommandeur, einem Oberst Wurmb gehabt, dem die Attacke zu riskant erschien. Zieten erteilte daraufhin den Angriffsbefehl. Natürlich gab es deshalb wieder ein Duell, Zieten war ein kleiner, aber drahtiger Mann, Wurmb ein Hüne, sie hieben so lange erbittert aufeinander ein, bis beide, aus zahllosen Wunden blutend, bewusstlos liegenblieben. Zieten brauchte drei Monate, um sich wieder zu erholen und übernahm dann als Oberst das Regiment; Wurmb wurde schlicht verabschiedet.
Im Feldzug des Jahres 1742 drang Zieten mit der Avantgarde (Vorhut) auf einem kühnen Aufklärungsritt bis nach Stockerau (nahe Wien) vor und setzte die Bewohner in solchen Schrecken, daß sie über die Donau flohen. Im weiteren Verlauf des recht erfolglosen Feldzuges deckte er noch den Rücken des Prinzen Dietrich von Anhalt nach Oberschlesien.
In den Zweiten Schlesischen Krieg (1744) zogen Zietens Rote Husaren zusammen mit den "Grünen"  vom Regiment Bronikowsky als weit vorausgeschickte Aufklärungstruppe. Schon im ersten Gefecht bei Schmettschau-Muncitay zeigten sie sich ihren Gegnern überlegen, die wertvollste Beute des Treffens waren die prächtigen Säbeltaschen der Österreicher, die viel schöner waren als die preußischen. Jeder Mann setzte jetzt seinen Ehrgeiz daran, eine solche Tasche zu erbeuten - und als sie am 16. September in Prag einrückten, war beinahe schon das ganze Regiment damit ausgestattet.
Nachdem Zieten am 5. Oktober 1744 zum Generalmajor befördert worden war, ließ ihn der "Zietenritt" im Mai des folgenden Jahres mit einem Schlag berühmt werden, geschickt machte er sich die Ähnlichkeit der Uniformen seiner Männer mit denen der Österreichischen Festetics- und Spleny-Husaren zunutze, durchbrach in Oberschlesien die ganze feindliche Aufstellung, um dem Markgrafen Karl in Jägerndorf den Befehl Friedrichs zur Verteidigung zu überbringen.
Im Oktober 1745 lieferte er das erfolgreiche Rückzugsgefecht bei Moldauthein in Böhmen. Zusammen mit dem Grenadierbataillon Saint-Surin und dein Husarenregiment v. Rüsch bildeten seine Husaren die Arrieregarde (Nachhut) der Preußen, Gegner waren die berühmten Österreichischen Husarenregimenter Ghylani, Nadasdy und von der Trenck. Immer wieder griff Zieten den überlegenen, verfolgenden Gegner an und ging auch immer wieder über die Moldau, bis schließlich mehr als sechshundert Panduren, Kroaten und Tolpatschen (ungarisch-kroatischer Volksstamm) das Schlachtfeld bedeckten, aber auch Zieten verlor über zweihundert Mann.
Erfolgreich nahm Zieten weiterhin an den Schlachten von Hohenfriedberg (4. Juni 1745) und Katholisch-Hennersdorf (23. November 1745) teil, wo sein Regiment mehr als tausend Mann sächsischer Truppen, darunter auch den Generalmajor Buchner, als Gefangene einbrachte und vier Kanonen, drei Fahnen und zwei silberne Kesselpauken eroberte - Beutestücke, die damals fast mystischen Wert besaßen und die das Regiment fortan voll Stolz selbst führen durfte. Schon vorher hatte die Königin der 2. Schwadron der Roten Zieten-Husaren als Belohnung für ihre Tapferkeit Tigerfelle als Schabracken (Satteldecken) geschenkt, die mit Zobel garniert waren.
In den elf Friedensjahren zwischen dein Zweiten Schlesischen und dem Siebenjährigen Krieg herrschte der harte Ausbildungsdrill, die Vorbereitung auf den unvermeidlich gewordenen Waffengang mit Österreich, vor, aber es wurden in dem sonst so spartanischen Preußen bisweilen auch glanzvolle Feste gefeiert, in einem großangelegten "Caroussel" bei einer Galavorstellung zu Ehren der Prinzessin Wilhelmine von Bayreuth, einer Schwester des Königs, zeigte Zieten sein brillantes Reitkönnen, dreißigtausend Leuchter erhellten die nächtliche Szene im Berliner Lustgarten, an der der ganze königliche Hof teilnahm. Zieten hatte sich für den Anlass ein kostbares persisches Phantasiekostüm schneidern lassen, das 462 Taler und 7 Groschen gekostet hatte. Ér erhielt den ersten Preis aus der Hand der Prinzessin Amalie - einen kostbaren Brillantring -, und der knauserige Preußenkönig musste für das ganze Spektakel mehr als hunderttausend Taler berappen.
Aber auch manches Ungemach blieb dem wackeren Husaren Zieten nicht erspart, Friedrichs Lieblingsgeneral Winterfeldt intrigierte viel gegen ihn und fand beim König ebenso ein offenes Ohr wie der ungarische Hochstapler Nagysandor, auf dessen Großsprecherei der König meistens einging.
Einiges zu diesem Zerwürfnis trug wohl auch Zietens störrische und spröde Wesensart bei: Als Friedrich die wilden Roten Husaren Zietens einmal bei einer Revue als "plumpes Bauernvolk" bezeichnete, erwiderte Zieten respektlos: "Wenn wir jetzt nichts mehr taugen, so haben wir doch unsere Schuldigkeit getan, als man uns brauchte. Im Feld waren wir gut genug!", ritt einfach davon und ließ den König und seine Suite stehen. Doch auf die Dauer konnte der König dem rauhen Soldaten nichts krummnehmen, er vermittelte zwischen Zieten und Winterfeldt - und der zwielichtige Nagysandor endete auf der Festung Spandau.
In den Siebenjährigen Krieg, der Ende August 1756 begann, marschierten Zietens Husaren in der Kolonne des Herzogs von Braunschweig, die von Halle her über Leipzig in Böhmen einfiel, zunächst war es der "kleine Krieg", der den Reiterführer und seine Männer berühmt und gefürchtet machte: das blitzschnelle Auftauchen kleinerer Einheiten aus dem Nichts heraus, weit hinter dein Rücken des Gegners, die ebenso schnell wieder verschwanden, nachdem sie Nachschubkolonnen und Depots überfallen hatten, "Zieten aus dem Busch" wurde der Ehrenname des Mannes, der gleich bei Kriegsausbruch Generalleutnant und Führer größerer Kavallerieeinheiten geworden war.
Gelegentlich fand er allerdings auch seinen Meister, so bei dem kleinen böhmischen Dorf Domstädtel, wo die Zieten-Husaren einen langen Wagenzug zu sichern hatten und von dem österreichischen Generalmajor Laudon nach Husarenart in einem Hinterhalt überfallen wurden, das traurige Ergebnis war, daß die preußische Armee über dreitausend Nachschubfahrzeuge verlor und sich Zieten nur durch einen kühnen Sprung über einen Hohlweg der Gefangennahme entziehen konnte.
In der Entscheidungsschlacht von Prag (6. Mai 1757) kommandierte Zieten fünfzig Schwadronen Husaren und Dragoner, sie eröffneten die Schlacht und sprengten die österreichische Kavallerie nach drei Attacken völlig auseinander, dann allerdings fiel ihnen das Lager der Österreicher in die Hände, sie erbeuteten den herrlichen Wein und waren für den Rest des Tages nicht mehr einsatzbereit.
Auch in der unglücklichen Schlacht von Kolin, sechs Wochen später, ritt Zieten die erste Attacke gegen die Österreicher unter Nadasdy, zuerst ging alles gut, doch beim dritten Anlauf wurde Zieten von einer Kartätschenkugel getroffen und von dem tapferen Kornett von Berge im letzten Moment aus dem Getümmel gerettet, die Schlacht endete mit einer furchtbaren Niederlage der Preußen.
Nach dem Sieg bei Leuthen, wo Zieten am rechten Flügel angegriffen hatte, wurde er zum General der Kavallerie ernannt und übernahm die gesamte preußische Vorhut. Zieten bewährte sich aber auch in Rückzugsgefechten, wie etwa bei Hochkirch (14. Oktober 1757), wo er mit seinen vier Regimentern immer wieder angriff und so wenigstens die Überflügelung der geschlagenen preußischen Armee verhindern konnte.
Hans Joachim von Zieten hat an so ziemlich allen Schlachtereignissen des Siebenjährigen Krieges (1756 bis 1763) teilgenommen ob er nun selbst an der Spitze seiner Roten Husaren attackierte oder durch geschickte Umfassungsmärsche und Ablenkungsmanöver den Gegner täuschte oder wie bei Liegnitz - durch ununterbrochene Störangriffe größere feindliche Verbände band und so den Sieg des eigenen Hauptheeres ermöglichte, er war auch der Vorsitzende des Ehrengerichtes, das den General Finck zur Kassation (Entlassung, Degradierung) verurteilte, der bei Maxen mit seinem ganzen Korps - 9 Generäle, 12 000 Mann mit 71 Geschützen - kapituliert hatte und er war auch bei Winterfeldts Soldatentod im Gefecht bei Moys dabei, wo er seinen alten Rivalen noch vergeblich vor einer aussichtslosen Attacke gewarnt hatte.
Zietens größter Triumph aber war der Tag von Torgau, die letzte große Schlacht des Siebenjährigen Krieges (3. November 1760), Friedrich der Große trat mit 45.000 Mann gegen 70.000 Österreicher an. Um gegen die Übermacht bestehen zu können, teilte er sein Heer - was sonst nicht seine Art war - in zwei Kampfgruppen, die eine - 42 Infanteriebataillone und 48 Schwadronen behielt er unter seinem Kommando, die andere, 21 Bataillone und 54 Schwadronen stark, kommandierte Zieten, so wollten sie den Feind in die Zange nehmen, doch durch ein Missverständnis griff der König viel zu früh an und ließ seine Grenadiere ununterbrochen gegen die Batterien der Österreicher anrennen - Zieten aber wartete. Dem König wurden drei Pferde unter dem Leib erschossen, schließlich wurde er sogar verwundet und musste das Kommando an den General Hülsen abgeben. Auf der anderen Seite wurde auch der Feldmarschall Daun von einer Flintenkugel blessiert. Da endlich, gegen vier Uhr - Daun hatte schon die Siegesbotschaft nach Wien abgesandt - erschien Zieten auf den Stüptitzer Höhen, er selbst ritt an der Spitze seiner Roten Husaren, die Österreicher verteidigten den Höhenzug zwar noch mit größter Tapferkeit, mussten dann aber weichen und die Schlacht verlorengeben, die Nacht war schon hereingebrochen, als der König seinen Kavalleriegeneral unter Tränen in die Arme schloss.
Zieten verlebte noch ein heiteres Greisenalter am Hof des Preußenkönigs, dieser sorgte sich in rührender Weise um den Alten, immer wenn Zieten bei den geistvollen Diskussionen im Schloss von Sancoussi schnarchend einschlief, meinte der König begütigend: "Lasst mir den Alten schlafen! Er hat lange genug für uns gewacht.".
Als Zieten am 26. Januar 1786 starb - einige Wochen vorher war er noch mit seinem Regiment ins Manöver geritten, meinte Friedrich: "Im Krieg hat er meist die Vorhut geführt, ich die Hauptarmee. Nun ist er mir auch im Tod vorausgeritten, ich werde ihm bald folgen.", ein halbes Jahr später starb auch Friedrich der Große.
In der alten Armee führte das 3. preußische Husarenregiment den Namen des populären Reiterführers und großen Soldaten.

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