14. Panzerdivision

Aufstellung:
Die Division wurde im Sommer 1940 im Raum um Dresden aus Teilen der
4. Infanterie-Division und der 4. Panzer-Division aufgestellt, Wehrkreis IV,
Dresden
Gliederung:
14. Panzer-Grenadier-Brigade
Panzergrenadier-Regiment 103
Panzergrenadier-Regiment 108
Panzer-Regiment 36
Panzer-Artillerie-Regiment 4
Panzer-Aufklärungs-Abteilung 40
Panzerjäger-Abteilung 4
Panzer-Nachrichten-Abteilung 4
Panzer-Pionier-Bataillon 13
Heeres-Flak-Abteilung 276 (ab Mai 1942)
Versorgungseinheiten 4
Kommandeure
Generalmajor v. Prittwitz und Gaffron
Generalleutnant Kühn
Generalmajor Ferdinand Heim -
01.07.1942 - 01.11.1942
Generalmajor Baeßler
Generalmajor Lattmann i. V
Generalmajor Sieberg
Generalmajor Unrein
Oberst Mummert
Oberst Munzel
Oberst Jürgens
Oberst Grässel
Kriegseinsätze:
1941
Im April Verlegung nach Westungarn.
Balkanfeldzug. Angriff unter XXXXVI. AK über die Drau auf Zagreb und
weiter über Dubrovnik Sarajewo - Mostar bis zum Ivan-Paß. Rückmarsch und
Auffrischung auf dem Tr.Üb.Platz Döberitz. Ostfeldzug. Aus Raum
südostwärts Warschau unter PG v. Kleist Vormarsch über den Bug - die »Stalin-Linie«
- Shitomir, dann Richtung Süden auf Kirowograd - Kriwoi Rog - über den
Dnjepr bei Dnjepropetrowsk. Kämpfe am Kessel von Kiew. Im Oktober
Angriff auf Taganrog und weiter auf Rostow. Dort Abwehrkämpfe. Im
Dezember Rückzug zum Mius-Abschnitt.
1942
Bis Ende März Verteidigung in und um
Mius. April Auffrischung. Abwehr- und Gegenangriffe südostwärts Charkow.
Angriff unter 1. Panzerarmee, über den Burluk zum unteren Don und dann
unter 4. Panzerarmee zur Wolga, Raum Kuperosnoje. Kämpfe und später
Reserve der 6. Armee im Großraum Stalingrad. Einschließung von großen
Teilen im Kessel. Alarmkampfgruppen bauten an Don und Tschir eine neue
Abwehrfront auf.
1943
Untergang im Kessel von Stalingrad.
Die Alarmeinheiten kämpften bis Ende Februar zwischen Don und Donez
(Armeegruppe Hollidt). Ende März Neuaufstellung in Frankreich aus
Überlebenden, Urlaubern und neueingegliederten Soldaten. Mitte Oktober
Verlegung zur HG Süd in den Raum südlich Kiew. Sicherung und
Gegenangriffe nördlich Kriwoi Rog. Abwehr südostwärts Kirowograd.
1944
Schlacht um Kirowograd. Ausbruch aus
Einschließung um Lelowka. Abwehrschlacht südwestlich Tscherkassy Teile
im Kessel von Tscherkassy. Rückzug über Nowij Jekaterinopol - Nowo
Archangelsk - Balta bis Tiraspol/Dnjestr. Auffrischung in Bessarabien
(Pruth - Jassy). Kämpfe am russischen Brückenkopf um Butor - im
Dnjestr-Bogen - Jassy. Mitte Juni bis Ende Juli Auffrischung. Verlegung
in den Raum Schaulen. Division als Kampfgruppe führt Gegenangriffe auf
Kursenai - Ergli, nördlich der Düna. Abwehr- und Gegenangriffe im Raum
Preekuln - Skuodas (Kurland). 1.-3. Kurlandschlacht südwärts Schruden.
1945
Abwehrkämpfe um Preekuln (4.-5.
Kurlandschlacht). Ab Mitte März Auffrischung und Reserve im Raum
Jevenieki - Gelz/Padone zur Verfügung der 18. Armee. Hier erfolgte die
Kapitulation.
Ordensträger:

Petermann, Erich - Oberfeldwebel und
Zugführer 4./Kradschützen-Bataillon 64 - 17.08.1942
Heim, Ferdinand - Generalmajor und Kommandeur
14. Panzerdivision - 30.08.1942