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20. Waffen-Grenadier-Division der SS (estn. Nr.1)

Aufstellung:
Ab 1. Oktober 1942 wurde die estnische SS-Legion auf dem Truppenübungsplatz Debica ("Heidelager") im Generalgouvernement Polen aufgestellt. Aus ihr entwickelte sich ab Mai 1943 die 3. Estnische SS-Freiwilligen-Brigade, und ab dem 24. Januar 1944 wurde die Einheit zur 20. Estnischen SS-Freiwilligen-Division ausgebaut. Am 26. Mai 1944 wurde die Bezeichnung 20. Waffen-Grenadier-Division (estnische Nr. 1) eingeführt. Die nötigen Truppen kamen von den Schutzmannschafts- und Polizei-Bataillonen sowie estnischen Ost-Bataillonen.

Gliederung:
Waffen-Grenadier-Regiment der SS 45
Waffen-Grenadier-Regiment der SS 46
Waffen-Grenadier-Regiment der SS 47
Waffen-Artillerie-Regiment der SS 20
SS-Panzerjäger-Abteilung 20
SS-Pionier-Bataillon 20
SS-Füsilier-Bataillon 20
SS-Flak-Abteilung 20
SS-Sanitäts-Abteilung 20
SS-Versorgungseinheiten 20

Stellenbesetzung:

Kommandeur  
  SS-Brigadeführer Augsberger 00.05.1943 - 17.03.1945
SS-Oberführer Maack 17.03.1945 - 08.05.1945
 
  Stab  
       
TFK SS-Untersturmführer d.R. Reimer Grothusen m. Meldg. v. 00.06.1944
     
         

Angehörige:

A B
Aaw, Feodor - SS- Obergrenadier  
C D
   
E F
   
G H
  Hierthes, Heino - SS-Standartenführer
I J
   
K L
   
M N
   
O P
   
Q R
   
S T
   
U V
   
W XYZ
   

Kriegseinsätze:

1943

Verbandsausbildung im Brigaderahmen. Teile fanden in der 5. SS-Panzerdivision »Wiking« Verwendung (bis April 1944). Kämpfe gegen Partisanenverbände im Raum Narwa - Newel. Zuführung weiterer Einheiten und Umgliederung in SS-Division.

1944

Ab März im Rahmen des III. SS-Panzerkorps Kämpfe südwestlich von Narwa. Zerschlagung von russischen Brückenköpfen bei Vopsküla an der Landenge von Narwa. Danach weitere schwere Kämpfe. Im September Verlegung auf den schlesischen Tr.Üb.Platz Neuhammer am Queis. Dort wurde die Division neu aufgestellt, ausgerüstet und personell ergänzt. Dazu wurden u. a. die Selbstschutzbataillone zugeführt.

1945

Ab Januar Kämpfe im Rahmen der HG Mitte. Die Division wurde in Kampfgruppen bei Rebane - Rehfeldt - Riipalu - Vent eingesetzt. Letzte Kämpfe erfolgten u. a. bei Hirschberg - Grottkau im südschlesischen Raum. Die Kapitulation erfolgte dann im Raum Prag. Den Einsatzwillen der estnischen Freiwilligen erkannte man auch daran, daß nicht weniger als sechs Soldaten mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet wurden und davon auch einer mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz (Obersturmbannführer Alfons Rebane).

Unterstellungen:

Stärke:

Datum

Urlauber

Kranke und Verwundete Tagesstärke Gefechtsstärke Infanterie-Kampfstärke
10.06.1944     10669   2753
17.06.1944     11980   2751
24.06.1944     12251   2944
01.07.1944     13000   2922
08.07.1944     12574   2718
15.07.1944     12213   4426
22.07.1944
(ohne
 III./SS-GR 47)
    12322   4433
           

Ersatz:

Quellen:

  • Georg Tessin
  • NARA T175-178
  • J.P. Moore - Führerliste
  • NARA T312-1637 Armee-Abteilung Grasser

Buchhinweise: