September
1943 das RLM (Reichsluftfahrtministerium) erteilt der Fa. Junkers den
Auftrag zu Entwicklung des Projekts "Hubertus", d.h.
Schaffung eines Höhenflugzeugs in 3 Versionen: Zerstörer, Bomber,
Aufklärer, als Bewaffnung einen ferngesteuerten Heckstand FA 15 mit 2 x
MG-131 (13 mm), letztendlich entschied man sich jedoch für den Umbau einer
Ju 188 F-1 (da der Heckstand nicht geliefert werden konnte) als Bewaffnung
verwendete man einen "Waffentropfen" WT 81Z unter dem Rumpf (2 x
starre MG 81, 7,9 mm nach hinten feuernd), die Kanzel wurde in eine
Druckkabine umgewandelt und ein Triebwerk mit Höhenlader eingebaut
die ersten test
waren dermaßen erfolgreich, das man sofort weitere 10 Maschinen im
Junkers-Zweigwerk-Merseburg umbaute und unter der Bezeichnung Ju 388 L-0 zur
Fernaufklärungsstaffeln versetzte, vom Zerstörer-Jäger (Ju 388 J-1)
wurden 4 maschinen gebaut und von der Bomber-Maschine ( Ju 388 K-1)
ebenfalls 4, von den Aufklärer-Varianten L-0 und L-1 wurden insgesamt 95
Stück gebaut
