Technische Daten:
Stapellauf: 20.08.1940
Werft: Deschimag, Bremen
Wasserverdrängung Standard: 2569 t
Wasserverdrängung Maximal: 3519 t
Länge: 127 m
Breite: 12 m
Tiefgang: 4,38 m
Leistung: 70.000 PS
Geschwindigkeit: 36 kn
Besatzung: 327 Mann
Bewaffnung:
4 x 15-cm-Kanonen in Einzellafetten
4 x 3,7-cm-Flak
14 x 2-cm-Flak
8 x 53,3-cm-Torpedorohre im Vierersatz
60 Minen
der Zerstörer gehörte zum Typ 1936
A, alle Zerstörer dieser Klasse wurden zwischen 1940
und 1941 hergestellt, sie alle bildeten die Zerstörerflottille
8, die zu Ehren der Zerstörergruppe Bonte den Traditionsnamen
"Narvik" erhielt, die Klasse umfaste die Zerstörer mit der
Baunummer Z 23 - Z 30, der Unterscheid zu der Vorgängerklassen lag in den
15-cm Kanonen als Hauptartillerie, 1942
erhielten einige der Zerstörer 15-cm-Kanonen in Doppeltürmen
Während der Geleitzugoperationen vom
20.06. bis 28.07.1942 im Nordmeer gehört Z 28 zur Kampfgruppe II unter
Vizeadmiral Kummetz. Weitere Schiffe waren: Schwerer Kreuzer "LÜTZOW", "ADMIRAL
SCHEER", und die Zerstörer Z 24, 27, 29 und 30 und der Zerstörer "RICHARD
BEITZEN". Die Kampfgruppe marschiert von Narvik zum Altafjord um sich dort
mit der Kampfgruppe I zu treffen.
Z28 nimmt vom 24.09 - 28.09.1942 am
Offensiven Minenunternehmen "Zarin" teil. Dabei werden durch "ADMIRAL
HIPPER" (Konteradmiral Meisel), "RICHARD BEITZEN", sowie den
Zerstörern Z28, 29 und 30 Minen an der Nordwestküste von Novaja Semlja verlegt.
Während der Aislegungen deutsch-finnischer
Minensperren im Finnenbusen vom 11.03. bis 20.05.1944 nimmt Z 28 an der
Beschießung sowjetischer Stellungen bei Hungerburg teil. Weiterhin ist der
Zerstörer an der Erneuerung der "Seeigel"-Sperren beteiligt.
Am 20.08.1944 werden Schiffe der
Kampfgruppe II mit dem Schweren kreuzer "PRINZ EUGEN" und den Zerstörern Z25,
28, 35 36 und den T-Booten T23 und T28 gegen die durchgebrochenen sowjetischen
Spitzen am Rigaer Meerbussen bei Tukkum angesetzt. Mit Unterstützung der
Schiffsartillerie wird eine Landverbindung zur abgeschnittenen Heeresgruppe Nord
hergestellt.
Am
23./24. 10.1944 beschießen der Kreuzer "LÜTZOW" (Kapitän zur See Knoke)
mit den Zerstörern Z28, Z35 und den T-Booten T13, T19 und T21 sowjetische
Stellungen auf Sworbe und bei Memel. Dabei werden starke sowjetischen
Luftangriffe abgewehrt, wobei Z28 einen Bombentreffer erhält.
Z 28: gesunken nach
Bombenangriff auf Saßnitz-Reede
Z 23: wurde am 21. August 1944 von englischen
Bomben getroffen (während einer Reparatur) und in La Pallice versenkt
Z 24: am 25. August 1944 Bombentreffer auf Le
Verdon-Reede und wurde 1948 verschrottet
Z 25: britische Kriegsbeute und wurde 1946 an
Frankreich übergeben und diente dort als "HOCHE" bis 1956
Z 26: sank am 29. Februar 1942 nördlich von
Murmansk nach einem Gefecht mit den britischen Kreuzern "TRINIDAD"
und den Zerstörern "FURY" und "ECLIPSE"
Z 27: sank am 28.Dezember
1943 zusammen mit den Torpedobooten T 25 und Z 26 bei einem Gefecht
mit den englischen Kreuzern "GLASGOW" und "ENTERPRISE"
Z 29: Kriegsbeute der USA, wurde in
Bremerhaven ausgeschlachtet am 16.Dezember 1946
mit Gasmunition beladen und in der Nordsee versenkt
Z 30: britische Kriegsbeute und versenkt