Technische Daten:
Stapellauf: 1942
Bauwerft: Fr. Lürssen, Vegesack
Wasserverdrängung/Standard: 92,5 t
Wasserverdrängung/maximal: 122 t
Länge: 34,94 m
Breite: 5,28 m
Tiefgang: 1,67 m
Maschinenleistung: 9.000 PS
Geschwindigkeit: 43,6 kn
Besatzung: 30 Mann
Bewaffnung:
2 x Torpedorohre 53,3 cm fest in der Back (Vorschiff) eingebaut
2 x 4-cm-Bofors-Flak
3 x 2-cm-Flak
als Torpedoträger im Küstenvorfeld entwickelte die deutsche Marine aus den U-Boot-Zerstörern des 1. Weltkriegs, damals UZ-Boote genannt, das Schnellboot, zu
dessen Frontreife die Bauwerft Fr. Lürssen in Vegesack wesentliche Entwicklungsarbeit leistete und von der auch die Entwürfe stammten, das Produkt war ein besonders gut gelungener, schneller und seefähiger Bootstyp,
der auch noch bei hartem Wetter Höchstfahrt erlaubte, die Dreheigenschaften dieser Schnellboote waren vorzüglich, das wurde durch ein Ruderblatt mit seitlichen Staurudern, dem sogenannten "Lürssen-Effekt"
erreicht
die ersten Schnellboote dieses Typs hatten noch die Torpedorohre frei auf der Back, die dann erst bei den Booten ab der Baunummer S 26 in die zur Steigerung der
Seefähigkeit erhöhte Back eingezogen waren
die Kriegsmarine bemaß der Schnellbootwaffe besondere Bedeutung zu, insgesamt stellte sie 14 Schnellboot-Flottillen auf, dies waren die 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7.,
8., 9., 10., 11., 21., 22. und 24. S-Flottille, ursprünglich dem "Führer der Torpedoboote" (F.d.T.) unterstellt, wurden die 14 S-Bootflottillen ab April 1942 unter dem
"Führer der Schnellboote" (F.d.S.) Kapitän zur See und Kommodore Petersen, zusammengefasst, der am 13. Juni 1944 für die erfolgreiche
Führung dieser Flottillen mit dem Eichenlaub zum Ritterkreuz ausgezeichnet wurde, die Schnellboote bewährten sich während des Krieges auf allen küstennahen Kriegsschauplätzen, besondere Erfolge errangen sie jedoch
im Kanal und an der englischen Küste, in diesen Gewässern wurde auch S 142 eingesetzt, im Zuge der Landungsoperationen der Alliierten in der Normandie ging das Boot zusammen mit den Schwesterbooten S 66, S 84, S 100,
S 138 und den Booten S 169 bis S 171 bei einem schweren Luftangriff auf Le Havre am 15.Juni 1944 verloren